Täterschaften im Nationalsozialismus – Eine Projektfahrt (nicht nur) über Otto „Tull“ Harder

Otto „Tull“ Harder ist in den 1920er Jahren einer der bekanntesten deutschen Fußballspieler und Idol beim HSV. Im Sommer 1933 geht er zur SS, arbeitet ab 1939 als KZ-Aufseher und leitet später zwei verschiedene Außenlagern des KZ-Neuengamme als Lagerführer. Wir wollen nach Hannover fahren und uns diese Orte angucken. Was lernen wir dort über das Außenlager-System und die Motivationen und Handlungsspielräume von Männern wie Harder? Was für andere Formen von Täterschaften im Nationalsozialismus hat es noch gegeben? Was erzählen Überlebende von den Zuständen in den verschiedenen Lagern? Wie wird heute an den unterschiedlichen Orten der ehemaligen Lager in Hannover mit der nationalsozialistischen Vergangenheit umgegangen? Wie wünschen wir uns eine Erinnerungsarbeit beim HSV?Neben den ehemaligen Außenlagerorten werden wir die Gedenkstätte Ahlem besuchen sowie uns mit Teilen des Arbeitskreises „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“ treffen.

Alle interessierten HSV Fans sind eingeladen mitzukommen. Kosten betragen inklusive Anfahrt, Übernachtung und Frühstück 25,- Euro (15,- für Schüler*innen, Studierende und Erwerbslose).

Anmelden bis zum 13.3.2020 an netze@hsv.de Abfahrt ist am 27.3.2020 um 16 Uhr und zurück sind wir am 29.3.2020 um ca. 17 Uhr.

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