Täterschaften im Nationalsozialismus – eine Projektfahrt (nicht nur) über Otto „Tull“ Harder

Otto „Tull“ Harder ist in den 1920er-Jahren einer der bekanntesten deutschen Fußballspieler und Idol beim HSV. Im Sommer 1933 geht er zur SS, arbeitet ab 1939 als KZ-Aufseher und leitet später zwei verschiedene Außenlager des KZ-Neuengamme als Lagerführer.

Wir wollen nach Hannover fahren und uns diese Orte angucken. Was lernen wir dort über das Außenlager-System und die Motivationen und Handlungsspielräume von Männern wie Harder? Was für andere Formen von Täterschaften im Nationalsozialismus hat es noch gegeben? Was erzählen Überlebende von den Zuständen in den verschiedenen Lagern? Wie wird heute an den unterschiedlichen Orten der ehemaligen Lager in Hannover mit der nationalsozialistischen Vergangenheit umgegangen? Wie wünschen wir uns eine Erinnerungsarbeit beim HSV?

Neben den ehemaligen Außenlagerorten werden wir die Gedenkstätte Ahlem besuchen sowie uns mit Teilen des Arbeitskreises „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“ treffen. Informationen zu den Rahmendaten sind dem Visual zu entnehmen.

Anmelden könnt ihr euch bis zum 12.9.2022 an NetzE.HSV@mail.de.

Die Fahrt wird unterstützt von PFiFF und der HSV Fußball AG.

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